Stichwort: Südtirol

St. Magdalener Classico 2013

Trinkspass pur.

Das ist Spasswein, das ist Saufwein, das ist Wein zum fröhlichen wie unbeschwerten Verputzen. Das ist schlichtweg Trinkspass pur.

Winzer/Weingut: Franz Gojer, Glögglhof, Bozen, Südtirol.

Lage/Herkunft: Von sandigen Kalkmergelböden vom Glögglhügel unterhalb des Glögglhofs.

St. Magdalener Flasche/Etikett: Ein relativ stark reduziertes Design macht das kleine Etikett auf der Flasche aus. Helles Beige als Untergrund, ganz oben steht schlicht und einfach Franz Gojer in schwarz. Durch die Mitte ziehen sich als einfache Linien die Südtiroler Berge und das ist auch schon alles was an Illustration zu sehen ist. Ganz unten noch ein dicker gewellter Strich mit der Silhouette einer Kirche drauf und fertig. Unterhalb steht Glögglhof neben der Abbildung einer kleinen Glocke. Zwischen den Linien liest man Südtirol, darunter St. Magdalener etwas grösser in schwarz und Classico in rot. Dann noch der Jahrgang und Ende Gelände. Am ebenso beige gehaltenen Rückenetikett dann noch einmal alles was was vorn schon drauf war, inklusive der Illustration in einem eigenen Rahmen ganz unten. Sonst nichts Wesentliches ausser dem was drauf sein muss. Für eine halbe Stunde kommt der St. Magdalener Classico in die Karaffe und dann ins polierte Glas.

Im Glas: Ausgesprochen hell leuchtet der St. Magdalener Classico in funkelndem rubinrot aus dem Glas heraus. Transparent bis auf den Boden ist es drin.

24. April 2015 | 0 Kommentare ...alles

‘Le Petit’ 2010 Manincor

Die Essenz der Frucht.

Sagen Sie niemals nur Süsswein zu ihm. Das ist flüssiges Gold und nur in homöopathischen Mengen verfügbar.

Winzer/Weingut: Manincor, Südtirol, Italien.

Lage/Herkunft: Von der Lage Mazzon in Kaltern auf 400 m Meereshöhe, einem nach Süden geneigten Hochplateau.

Flasche/Etikett: Entgegen dem bisher konsequent durchgezogenen Corporate Design bricht das des ‘Kleinen’ aus und zeigt sich völlig reduziert aufs Wesentliche. Ein weisses Etikett mit der gräflichen Krone obendrauf, zentriert in hellstem grau gehaltenen Schriftzug petit aufgebracht und sonst nur die Jahreszahl und Le petit Manincor darauf. Am transparenten kleinen Rückenetikett ein paar weitere Informationen zum Wein und das war´s in dem Fall dann auch schon. Reduced to the max, elegant und edel sieht es aus.

Im Glas: In schönstem Goldorange funkelt der Le Petit dann aus dem Glas, strahlt mit sich selbst um die Wette und leuchtet wunderschön im Gegenlicht. Klar und kräftig ist diese wunderschöne Farbe.

In der Nase: Die Nasenflügel zieht eine intensive Mischung aus Mango- und Marillennoten hoch, kräftig, ohne dabei nur ordinär süss zu riechen. Es ist ein eleganter Duft der Dichte zeigt und dabei eine beeindruckend frische Kühle mit sich führt. Ein Duft zum Verlieben.

13. Oktober 2012 | 0 Kommentare ...alles

Cassiano S.C.M.P.T. 2009 IGT

Nobles Understatement.

Ein nobel verhaltener Wein der kein grosses Aufsehen um sich macht und ein Meister der leisen Töne ist. Ein echter Tropfen für Geniesser.

Winzer/Weingut: Manincor, Südtirol, Italien.

Lage/Herkunft: Von den besten Rotweinlagen Manincors, Seehof und Panholzerhof.

Flasche/Etikett: In dem der ‘Herz’-Linie des Hauses angepasstem Design prangt der Name CASSIANO in dicken weinroten Lettern auf dem sandfarbenen Etikett. Darunter fein säuberlich aufgezählt was drin ist. S für Syrah, C für Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, M für Merlot, P für Petit Verdot und letztlich T für Tempranillo. Im feinrandigen Oval der Jahrgang und in Kapitalen Manincor darauf. Natürlich über allem die gräfliche Krone.

Auch auf diesem Etikett erfährt der Interessierte alles über die empfohlene Trinktemperatur sowie Dekantierzeit und natürlich auch über die Wahl des richtigen Glases am äusseren Rand der Beklebung. Gegenüber alles was es noch zu wissen gilt. Entsprechend den Empfehlungen füllen wir den Cassiano um und lassen ihn 60 Minuten atmen. Eine Stunde aus der sowieso wie üblich wieder mehr wird weil wir zuerst einmal das Riechorgan beschäftigen und uns sprichwörtlich an den Wein ran ‘schnüffeln’.

25. September 2012 | 0 Kommentare ...alles

‘Réserve del Conte’ 2010 Manincor

Wein der Lust auf mehr macht.

Unkompliziert, authentisch und mit tollem Trinkfluss ausgestattet. Alltagswein der einfach grosse Freude sowie Lust auf mehr macht.

Winzer/Weingut: Manincor, Südtirol, Italien.

Lage/Herkunft: Von den Südosthängen Manincor und Panholzerhof welche zu den wärmsten Lagen Südtirols zählen.

Flasche/Etikett: Entsprechend dem Design der ‘Hand’-Linie ziert die Burgunderflasche ein Etikett mit elegant geschwungener Schreibschrift. Über dem Namen die gräfliche Krone, ‘Réserve del Conte’ eben drunter fein geschwungen und im feinen, mit Rebblättern behangenen Oval der Jahrgang. Als Abschluss wie gehabt in Kapitalen MANINCOR.

Selbstverständlich ist auch auf diesem Etikett alles was man wissen muss genau angeführt und wie gehabt mit den Informationen zu Trinktempertaur sowie einer Glas- und Dekantierempfehlung versehen. Service zählt und so mancher nicht so ‘sattelfeste’ Weinfreund wird ob dieser Angaben erfreut sein und den Wein noch mehr geniessen können. Gerade was die Luftaufnahme bei Weinen angeht entscheidet sich hier sehr oft wie sich der Wein im Mund anfühlt und aufgrund dessen Freude macht, oder auch nicht. Hier wird informiert und das finden wir gut. Und so kommt die Réserve erstmal in den Dekanter und darf sich ein Stündchen ‘austoben’ bevor sie dann in die empfohlenen Bordeauxgläser kommt.

Im Glas: Wie ein dunkler Rubin funkelt die Réserve im Glas. Dicht, aber nicht uneinsehbar. Leichte violette Ränder zeigen sich und an der Glaswand fliesst ein schöner dichter Film ab.

24. September 2012 | 0 Kommentare ...alles

Kalterersee ‘Keil’ Schiava DOC 2011

Südtiroler Weinoriginal.

Zechwein der einfach grossen Spass macht. Südtiroler Weinoriginal mit Anspruch und Adelsprädikat.

Winzer/Weingut: Manincor, Südtirol, Italien.

Lage/Herkunft: Von den wärmsten Lagen Südtirols, von Tatzenschrot und Keil, auf denen Manincors alte Rebstöcke im Pergolasystem wachsen.

Flasche/Etikett: Auf der Burgunderflasche das gewohnte Bild. Ein klassisches und edles Etikett, sandfarben und, der Hand-Linie entsprechend, mit geschwungener Schreibschrift den Namen des Weins präsentierend. Die Krone wie gehabt oben, Manincor in Kapitalen unten.

Und dann ein echter ‘Ausreisser’ im konsequenten Corporate Design. Ganz fein und in hellen Linien ist über das gesamte Etikett ist ein Lagenplan aufgebracht. Am Rand des Etiketts wie üblich alles was man sonst noch wissen muss und soll, nur eines fehlt: eine Dekantierempfehlung. Diese ist nicht nötig für den Trollinger, pardon, Vernatsch und deshalb wird der Tropfen einfach aufgemacht und in die Gläser eingeschenkt. Perfekt temperiert ist er schon (12-14º) und somit kann die fröhliche ‘Erforschung’ von Südtiroler Weinoriginalen weitergehen.

Im Glas: Typisch Vernatsch zeigt sich auch die Farbe die im Glas steht. In hellem rubinrot leuchtet der Kalterersee Keil aus dem Glas und lässt einem schon das Wasser im Mund zusammenlaufen. Hell, klar und transparent ist der Wein und man freut sich wieder einmal ganz tief ‘in den Wein’ hineinblicken zu können.

31. August 2012 | 0 Kommentare ...alles

Lagrein ‘Rubatsch’ 2010 DOC

Edelstoff abseits des Massengeschmacks

Wonnetropfen der augenblicklich nach fester rustikaler Nahrung schreit. Ein Charmeur mit Profil und Eigenständigkeit.

Winzer/Weingut: Manincor, Südtirol, Italien.

Lage/Herkunft: Von den Lagen Rubatsch Terlan mit sandigem Boden und Seehof in Kaltern mit lehmigem Kalkschotter als Untergrund.

Flasche/Etikett: Mit dem gewohnt edlen Etikett steht die Burgunderflasche vor uns und zeigt durch die Schriftart an, dass der Rubatsch der Herz-Linie von Manincor angehört und somit aus den ‘Grossen Lagen’ des Weinguts stammt. In roten Kapitalen steht Lagrein auf dem Papier und unten drunter die Lage Rubatsch. Der Jahrgang von einer feinlinigen Ellipse mit angefügten Trauben und Blättern eingekreist. Zu oberst die gräfliche Krone und am Rand des Etiketts wie üblich alle Informationen zu Trinktemperatur sowie der Glas- und Dekantierempfehlung.

Weil wir der Meinung sind, dass der Rubatsch aufgrund des Jahrgangs noch zu einem ‘jungen Wein’ gezählt werden darf, kommt er für neunzig Minuten zur Belüftung in den Dekanter. Wie empfohlen packen wir die Bordeauxgläser aus und harren dem Minutenzeiger auf dass er sich ein wenig rascher bewegen möge. Wir sind gespannt was uns erwartet und freuen uns auf dieses echte Südtiroler Weinoriginal.

30. August 2012 | 0 Kommentare ...alles

La Rose de Manincor 2011

Eine Rose unter den Rosés.

Diese ‘Rose unter den Rosés’ gehört eindeutig zu den Entdeckungen des Jahres. Rosaroter Traubensaft zum verlieben.

Winzer/Weingut: Manincor, Südtirol, Italien.

Lage/Herkunft: ‘Saftauszug’ der besten Rotweinchargen aus den ebenso besten Rotweinlagen von Manincor.

Flasche/Etikett: Nichts wirklich Neues gibt es über die konsequente Umsetzung des gräflichen Corporate Designs zu berichten. Auf edler Sandfarbe steht der ebenso noble Name La Rose de Manincor auf dem Etikett. Liebevoll geschwungen und drunter, ein echter ‘Ausreisser’ des vollendeten Designs, eine rote Rosenblüte die den Jahrgang durchbricht. Stilvoll, geschmackvoll, absolut passend und der richtige ‘Pepp’ für diesen Wein. Ganz oben selbstverständlich des Hauses Krone und unten wie gehabt in Kapitalen MANINCOR.

Und weil die ‘Rose von Manincor’ sofort zum Einsatz bereit ist, kommt sie statt in die Karaffe gleich ins Glas. Auch hier folgen wir der Glasempfehlung die am Etikett wie üblich angeführt ist und packen die frisch polierten Bordeauxgläser aus. Perfekt temperiert kommt das Rosenwasser, pardon, die gräfliche rosafarbene Cuvée in den Kelch. Unsere Nasen sind ebenso bereit hinein gesteckt zu werden und deshalb wird jetzt eingeschenkt.

Im Glas: Farbtechnisch kann ich mich mit der Bezeichnung lachsfarben nicht anfreunden, schimmert es für mich persönlich erdbeerrot aus dem Glas. Erst beim schwenken wird es heller im Kern und an den Rändern und so soll der Lachs dann auch noch seinen Auftritt haben. Schöne Schlieren fliessen an der Glaswand ab und deuten entsprechenden Gehalt an.

27. Juli 2012 | 0 Kommentare ...alles