Stichwort: Steiermark

Cuvée Urban 2007

Spätherbst in der Nase und im Mund.

Ein Freudenspender der ‘nicht’ satt macht und sich auch deshalb so gut im Mund anfühlt. Saftig, süffig und charaktervoller Alltagswein.

Winzer/Weingut: Weingut Tauss, Leutschach, Steiermark, Österreich.

Lage/Herkunft: Von kalkhaltigen und sandigen Lehmböden der Lage Hohenegg.

Cuvée Urban Flasche/Etikett: Auch auf dieser traditionellen Burgunderflasche klebt wie schon bei allen anderen das neue Etikett, das ganz in weiss gehalten für klassische Eleganz sorgt. Ganz oben der Name TAUSS in Grossbuchstaben, leicht angeprägt in rotbraun bzw. weinrot angebracht. Unterhalb CUVEE ROT in Kapitalen und darunter URBAN. Am unteren Rand steht wie üblich der Hinweis ‘Nach alter handwerklicher Tradition’ sowie Biologisch-Dynamisches Weingut Alice & Roland Tauss Leutschach. Fertig ist das flotte Stück Weinbeklebung.

Am kleinen Rückenetikett erfährt der interessierte Weinfreund wieder alles was man unbedingt über diesen Wein wissen sollte. Auch hier wieder eine explizite Dekantier- sowie Trinktemperaturempfehlung, denen ich beiden wieder gerne folge. Zusätzlich wird das grosse Glas ausgepackt. Die Cuvée Urban darf sich bevor sie dann in den grossen Becher kommt, für eine Stunde in der Karaffe austoben und reichlich Sauerstoff aufnehmen.

Im Glas: In dunklem rot mit einem leichten bräunlichen Touch dreht der Wein seine Runden im Glas.

13. Oktober 2014 | 0 Kommentare ...alles

Blaufränkisch vom Opok 2009

Null Gramm Körperfett.

Ein schlanker, auf sich selbst reudzierter Wein. Vollständig durch den Boden repräsentiert und bis auf das letzte Gramm Körperfett abgespeckt.

Winzer/Weingut: Weingut Tauss, Leutschach/Steiermark, Österreich.

Lage/Herkunft: Von kalkhaltigen und sandigen Lehmböden.

Blaufränkisch Opok Flasche/Etikett: Auf der klassischen Burgunderflasche klebt, wie bei allen anderen auch, das neue, elegante, ganz in weiss gehaltene Etikett. Oben wie gewohnt der Name TAUSS in Grossbuchstaben, leicht angeprägt in rotbrauner Farbe, darunter wieder die hügelige Landschaft als Strichzeichnung. BLAUFRÄNKISCH steht unter der skizzierten Landschaft in Grossbuchstaben und darunter OPOK, was auf seine Herkunft hinweist. Ganz unten am Rand der Hinweis ‘Nach alter handwerklicher Tradition’ sowie Biologisch-Dynamisches Weingut Alice & Roland Tauss Leutschach. Das war´s dann mit Informationen am grossen weissen Hauptetikett. Den Rest erfährt der interessierte Weinfreund wie gewohnt am kleinen Rückenetikett auf welchem gleich ganz oben angeführt ist, dass der Wein aus der Umstellung auf biologische Landwirtschaft stammt. Wie gewohnt auch hier wieder eine Dekantier- sowie Trinktemperaturempfehlung, an der ich mich natürlich wieder gerne orientiere und daran halte. Der Blaufränkisch Opok darf somit für eine Stunde in der Karaffe dümpeln bevor er in das Glas kommt.

Im Glas: In dunklem rubinrot steht der Blaufränkisch Opok im Glas.

12. Oktober 2014 | 0 Kommentare ...alles

Lysegrön No.1 Pinot Blanc 2012

Weissburgunder mit Kurven und Charakter.

Wein den man generell über zwei Tage trinken sollte, weil er ein richtiger Verwandlungskünstler ist.

Winzer/Weingut: Wein & Sektmanufaktur Strohmeier, Steiermark, Österreich.

Lage/Herkunft: Die Trauben stammen von den verschiedenen Rieden des Weinguts in der Weststeiermark.

Lysegrön No.1 Flasche/Etikett: Auf der Burgunderflasche klebt das bereits bekannte runde Etikett, das aussieht als wäre es aus einem Baumstamm herausgeschnitten. Mit ungleichmässiger Stanzung am Rand, steht ganz oben auf dem vanillegelben Stück Papier lysegrön 1 in der typischen Papyrusschrift und unterhalb Trauben Liebe und Zeit, der Weinlinie aus dem Strohmeier’schen Programm. Die schneckenförmige Spirale, ein spezielles Erkennungsmerkmal auf allen Etiketten, steht neben dem Hinweis ohne Zugabe von Schwefel, ohne jegliche Zusatzstoffe, unfiltrierter Weisswein. Unterhalb noch STROHMEIER Austria und fertig. Am Rückenetikett erfährt man einiges über den Wein an sich. Den Flaschenhals schmückt wie alle Weine aus dem Hause Strohmeier eine Papierkappe, die mit einem Stück Spagat (Bindeschur) befestigt ist und auf der sich alles über die Philosophie hinter der Serie Trauben Liebe und Zeit befindet. Ebenso angeführt eine Dekantier-, Glas- und Trinktemperaturempfehlung in deutsch und englisch. Jetzt kommt der Lysegrön No.1 für eine Stunde in die grosse Karaffe und dann wird er über den Tag hinweg verkostet.

Im Glas: Im grossen Glas zeigt sich der Lysgrön in leuchtendem Goldgelb.

26. September 2014 | 0 Kommentare ...alles

Roter Traminer -H- 2009

Wenn der Boden das Zepter schwingt.

Vom vormals etwas molligen Model hin zum schlanken Schwan entwickelt. Moderner, mineralischer Geselle, der gut zehn Kilo abgespeckt hat.

Winzer/Weingut: Weingut Tauss, Leutschach, Steiermark, Österreich.

Lage/Herkunft: Von kalkhaltigen und sandigen Lehmböden der Lage Hohenegg.

Roter Traminer H Flasche/Etikett: Auf der klassischen Burgunderflasche klebt wieder das neu gestaltete und so frisch wirkende weisse Etikett. Oben in weinrot TAUSS in feiner Typo, unterhalb die mit ebensolchen feinen Linien gezeichnete Hügellandschaft mit einer Hütte im Vorder- und sanften Weinbergen im Hintergrund. ROTER TRAMINER -H- steht darunter, vormals der Name der Lage (Hohenegg) noch ausgeschrieben, jetzt nur mehr in Form von -H- dargestellt. In geschwungener Schreibschrift unterhalb Nach Alter Handwerklicher Tradion aufgedruckt. Das Rückenetikett gibt Auskunft über die Philosophie von Alice & Roland Tauss sowie über die Lage mit ihren Böden. Extra angeführt ist, dass der Wein im Rahmen der Umstellung auf Biologische Landwirtschaft hergestellt wurde. Eine sensorische Notiz ist auch noch angeführt und wie gehabt der Hinweis zur Trinktemperatur von 12-14º und dass der Wein in die Karaffe wandern sollte. Einfach und hilfreich für alle die ein wenig Unterstützung mögen wie auch für alle, die diese Weine noch nicht kennen. Den Roten Traminer 2007 habe ich zwei Stunden in der Karaffe Sauerstoff aufnehmen lassen, der 2009er kommt jetzt für eine Stunde in den Glaskanister. Danach wird er im grossen Glas erforscht.

Im Glas: Stand schon der 2007er ziemlich klar im Glas, so leuchtet der Rote Traminer -H- 2009 ebenso in strahlenden Goldorange aus diesem heraus. Ockergoldorangegelb, für meine Lieblingsfarben ist keine Variation unmöglich.

18. September 2014 | 0 Kommentare ...alles

Sauvignon Blanc -H- 2008

Distinguiert wie ein nobler Brite.

Kein röhrender Ferrari, sondern distinguierter Brite der ohne Lärm, dafür mit Stil und Contenance durch die Gegend cruist. Sauvignon Blanc für Geniesser.

Winzer/Weingut: Weingut Tauss, Leutschach/Steiermark, Österreich.

Lage/Herkunft: Von kalkhaltigen und sandigen Lehmböden der Lage Hohenegg.

Sauvignon Blanc H Flasche/Etikett: Auf der klassischen Burgunderflasche klebt das bereits bekannte crémefarbige Etikett im ‘alten’ Design. Oben der breite weinrote Rand mit der stilisierten Sonne im Logo eingearbeitet. Im grossen crémefarbigen Teil wieder die Landschaft in ockergelb aufgedruckt, die sanften Hügel inklusive einer steilen Weinberglage zeigend. Unterhalb steht in diesem Fall Sauvignon Blanc Hohenegg. Auch wenn das neue Design wesentlich mehr Eleganz ausstrahlt und auch entsprechend kühler und schlanker wirkt, so steht die alte Gestaltung für Wärme und innere Ruhe.

Auf dem Rückenetikett erfährt man wieder alles über die Opokböden und auch hier ist wieder eine empfohlene Trinktemperatur, sowie eine Dekantierempfehlung angeführt. Wie üblich halte ich mich dran und deshalb wandert der Sauvignon Blanc Hohenegg bevor in das grosse Glas kommt für eine Stunde in die Karaffe, um sich mit einer ordentlichen Ladung Sauerstoff anzureichern.

Im Glas: In relativ kräftigem Gelb, ins Gold gehend, steht der Sauvignon Blanc Hohenegg im Glas.

17. September 2014 | 0 Kommentare ...alles

Morillon 2013 Herrenhof

Rundgang durch die Bäckerei.

Wenig Alkohol, perfekte Struktur, leicht im Trunk. Erfrischend fröhlicher Chardonnay zum täglichen Verputzen.

Winzer/Weingut: Herrenhof Lamprecht, Markt Hartmannsdorf, Steiermark, Österreich.

Lage/Herkunft: Von der Lage Buchertberg mit ihren leichten, kalkhaltigen und sandigen Böden.

Morillon 2013 Flasche/Etikett: Den vierten “Weissen” Gottfried Lamprechts ziert auch hier ein strahlend weisses Etikettt mit einer schlichten schwarzen Grafik darauf. In diesem Fall natürlich wieder eine andere, in Form von Linien, die einer geologischen Karte nachempfunden sind. Als würden die unterschiedlichen Schichten und Ausdehnungen von Bordenformationen gezeigt. Ich bin sicher, dass das die richtige Interpretation bzw. “Übersetzung” dieser Grafik ist. Wie bei allen anderen Etiketten ist auch diese Grafik mit einem Spruch versehen, der hier Chardonnay made in Styria lautet. Wie gehabt HERRENHOF LAMPRECHT in Grossbuchstaben den grossen freien Platz einnehmend. Darunter MORILLON sowie der Jahrgang mit den obligaten zwei // (Slashes) davor. Am rechten äussern Rand wieder jede Menge Siegel und Logos, ein Barcode, ein QR-Code und sonstiges ‘offizielles’ Beiwerk. Dazu ein Hinweis, dass der Morillon aus jenem Weinberg stammt, auf dem der Gemischte Satz angebaut ist. Jetzt aber kommt er in das Glas und wird ganz offiziell hier vorgestellt. Man kann ihn (soll ihn) dekantieren, muss es aber nicht. Je nachdem wonach man sucht und was man will. Ich habe beides probiert und heute wird “direkt eingestiegen”. (Mehr bei den Tipps)

Im Glas: Sattes Strohgelb dreht in reiner Klarheit seine Runden im Glas.

1. September 2014 | 0 Kommentare ...alles

Strohmeier Sekt Rosé

Blubberwein wie ein Naturschauspiel.

Man spürt feucht und merkt, dass es knochentrocken ist, während man noch denkt etwas Flüssiges gespürt zu haben. Britischer Humor ist nass dagegen.

Winzer/Weingut: Wein & Sektmanufaktur Strohmeier, Steiermark, Österreich.

Lage/Herkunft: Die Trauben stammen von den verschiedenen Rieden des Weinguts in der Weststeiermark.

Rosésekt Flasche/Etikett: Dem Inhalt perfekt angepasst, klebt auf der Flasche ein rosa Etikett. Rund, aus einer Form gestanzt und der Schale einer Muschel (Schnecke) gleichend. Als Hinweis auf die teils fossilen Böden der Landschaft. In der Mitte schlicht und einfach STROHMEIER und unterhalb rosé. Am Rand der hübschen Weinbeklebung zieht im Halbkreis Schilchersekt – Handarbeit nach traditioneller Flaschengärmethode die rechte Seite hoch. Das war’s dann vorne auch schon, der Rest findet sich am Rückenetikett. Auf diesem ebenfalls in rosa gehaltenem Stück Papier steht alles Wichtige. Ganz oben STROHMEIER-ROSÉ-SEKT und unterhalb die Rebsorte Blauer Wildbacher. Sehr informativ der Hinweis wann degorgiert wurde (Jänner 2014) sowie dass nur natürlich gebildete Sulfite drin sind. Nichts wurde zugesetzt. Den Flaschenhals ziert ein kleines Booklet in dem alles über den Sekt an sich, über die Philosophie dahinter, die Herstellung und den richtigen Genuss betreffend Glaswahl und Trinktemperatur angeführt ist. Service am Kunden, besser geht’s nicht.

Im Glas: Nicht rosa, sondern kraftvolles blutbraunorange leuchtet aus dem grossen Glas (explizit empfohlen) heraus. Feines Mousseux an der Oberfläche.

25. August 2014 | 0 Kommentare ...alles