Stichwort: Rheingau

Riesling ‘Dachsfilet’ 2010

Das Beste vom Dachs.

Ein ‘Dachs’ der nicht beisst, sondern mit frischem Charme, Persönlichkeit und Profil für gute Laune sorgt. Spasswein mit Überraschungsfaktor.

Winzer/Weingut: Prinz von Hessen, Johannisberg/Rheingau, Deutschland.

Lage/Herkunft: Von der Lage ‘Dachsberg’ auf 180 Meter Seehöhe mit Kies- und Quarzitböden sowie steinigen Lösslehmen.

Dachsfilet Flasche/Etikett: Wie schon das Etikett des Riesling ‘Steckenpferd’ ist das des Dachses im gleichen Design gestaltet. Nur dass in diesem Fall nicht Kinderspielzeug und Reiterutensilien darauf illustriert sind, sondern eben ein frecher Dachs der beharrlich das Wappen derer von Hessen zwischen seinen Beissern hält. Ob er es nur beschützt oder möglicherweise gar gestohlen hat geht nicht exakt hervor, weshalb man hier nur Mutmassungen anstellen kann. In jedem Fall gilt die Unschuldsvermutung bis uns der Dachs vom Gegenteil überzeugt.

Alles ist wieder von einem feinen goldenen Rahmen umfasst und am unteren Teil des Etiketts steht in verspielter Typo Dachsfilet. In gold das Weingut oben und am Rückenetikett wieder alles Wissenswerte über Lage, Wein und sonstiges was üblich und notwendig ist. Die Angabe von 12,5% kündigt leichtes unbeschwertes Trinkvergnügen an und deshalb kommt der Dachs, der noch nicht des Diebstahls überführt ist, in die Weissweingläser.

Im Glas: Ein helles Gelb schimmert frisch mit frechen grünen Reflexen aus dem Glas heraus. Ebenso schön legt sich der Wein an der Glaswand an und fliesst langsam wieder ab.

8. Februar 2013 | 0 Kommentare ...alles

Riesling ‘Steckenpferd’ 2011

Mutig gegen den Strich gebürstet.

Perfekter Wein für alle denen edelsüss zu süss und knochentrocken eben viel zu trocken ist. Schmackhafter kann ‘restsüss’ fast nicht sein.

Winzer/Weingut: Prinz von Hessen, Johannisberg/Rheingau, Deutschland.

Lage/Herkunft: Von Löss-Lehmböden sowie auf sandig-lehmigen Böden aus den Weinbergen rund um den Johannisberg.

Steckenpferd Flasche/Etikett: Da steht sie nun, die Flasche, die vorgibt ein Pferd zu hüten. Auch wenn es nur ein Steckenpferd ist. Das weisse Etikett strahlt Eleganz aus und auf ihm ist alles was man für die Reiterei braucht. Ein Helm, eine Spring- und Dressurgerte, Zaumzeug und für alle die kein eigenes Hoppahoppa haben, ein Pferd in Form eines… Steckenpferdes. Ob es sich bei dem Stück Holz um eine Zaunlatte handelt bleibt der Phantasie des Betrachters überlassen. Mir fällt dazu Planke ein und damit wäre wohl der Bogen zum Gut Panker gespannt, welcher wiederum die Verbindung zum Namen Steckenpferd sein soll.

In gold ganz oben PRINZ VON HESSEN und unter den ganzen Utensilien in verspielter Typo Steckenpferd. An den Behälter in dem das ganze Reitzeug drinnen steht lehnt das Schild derer zu ‘Hessen’, in schlichtem Gold, um die sehr ruhig wirkende Farbgestaltung nicht zu übertönen. Am weissen Rückenetikett wieder alles was sonst noch von Wichtigkeit ist.

Im Glas: In einem sehr hellen Gelb zeigt sich das Steckenpferd im Glas. Fast albinogelb könnte man dazu sagen. Dezente grünliche Reflexe blitzen auf.

5. Januar 2013 | 0 Kommentare ...alles

Riesling H 2011

Spasswein der Freude macht.

Idealer Zech- und Sommerwein der reueloses Trinkvergnügen ermöglicht. Unkompliziert und für jeden Anlass passend.

Winzer/Weingut: Prinz von Hessen, Johannisberg/Rheingau, Deutschland.

Lage/Herkunft: Von Löss-Lehmböden sowie auf sandig-lehmigen Böden aus den Weinbergen rund um den Johannisberg.

Riesling II Rheingau Flasche/Etikett: In der klassischen Schlegelflasche steht der Riesling H vor uns. Elegant in créme das Etikett auf ihr mit einem goldenen Rahmen. Auf dem Hintergund der rot-weiß gestreifte Löwe auf blauem Schild, dem Familienwappen der Prinzen und Landgrafen von Hessen, welches seit nunmehr 60 Jahren auch das hessische Landeswappen ist. ‘Aristocat’ mit grossen Krallen, sozusagen. Oben und unten jeweils in einem grauen Block die Rebsorte und Prinz von Hessen, sowie der Name des Weines und die Lage welcher er entstammt. Verwirrung stiftet die römische Zahl II die wohl das H stilisieren soll, was in diesem speziellen Fall nicht wirklich gelingt weil es keine Option offen lässt. Am ebenso in créme gehaltenen Rückenetikett steht alles drauf was man noch wissen muss und sollte über diesen Wein.

Der Aufdruck ‘Product of Germany’ erinnert mich an meine Kindheit, als es noch Bedeutung hatte wenn auf einem Spielzeug ‘Made in Germany’ darauf stand. Flashback dank eines deutschen Rieslings. Ich bin gespannt ob dieses ‘Label’ noch immer für gut und unkaputtbar steht. Interessanterweise findet sich nirgendwo der doch interessante Hinweis, dass das Weingut Prinz von Hessen Mitglied des VdP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) ist.

4. Januar 2013 | 0 Kommentare ...alles