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Chardonnay von den Rieden 2013

Zitrone, Pfeffer & ein Tick von Süss

Ausgesprochen feiner und klarer Chardonnay vom Leithagebirge, der erst am zweiten Tag sein wahres Ich zeigt.

Winzer/Weingut: Andi Kollwentz, Grösshöflein, Burgenland, Österreich.

Lage/Herkunft: Von den kalkhaltigen Böden der Lagen Tatschler, Gloria, Neusatz und Bartsatz.

Kollwentz Chardonnay von den Rieden 2013 Flasche/Etikett: Wie schon auf der letzten Flasche, klebt auch auf dieser ein in zartem beige gehaltenes Etikett. Im oberen Teil zeigt es wieder die breite Häuserfront, die in Form einer einfachen Strichzeichnung dargestellt ist. Offensichtlich soll diese Zeichnung die Fassade des Weinguts darstellen. Unterhalb ist wie gehabt das kreisförmige Logo angebracht, welches einen sich an Rebstöcken festhaltenden Drachen über den Initialen AK enthält. Der Drache ist Bestandteil des ursprünglichen Wappens der Winzerdynastie, dessen Geschichte bis ins 18. Jahrhundert zurück reicht. Kollwentz steht gross und schwarz in einfacher Typo in der Mitte und unterhalb Chardonnay 2013 von den Rieden. Burgenland am unteren Rand komplettiert das einfache, aber auch sehr einprägsame Etikett. Am Rückenetikett erfährt man wieder alles über “die Rieden”, das Klima und die Böden und den Ausbau. Bevor der Wein aber in das Glas darf, wird er für eine Stunde in die grosse Karaffe umgefüllt um sich entsprechend akklimatisieren zu können.

Im Glas: Gelb wie frisches Stroh steht der Chardonnay im grossen Becher.

12. Juli 2015 | 0 Kommentare ...alles

Riesling Pfaffenberg 2013

So schmeckt Stein mit Fruchtfleisch.

Frisch, belebend, kernig, bis zu einem gewissen Grad knackig, aber immer dicht und eindrucksvoll. Riesling der allergrössten Trinkspass macht.

Winzer/Weingut: Pichler-Krutzler, Dürnstein/Wachau, Österreich.

Lage/Herkunft: Von der Lage Pfaffenberg mit Gneis- und Urgesteinsböden.

Pichler-Krutzler Riesling Pfaffenberg 2013 Flasche/Etikett: Klassisch in der Schlegelflasche abgefüllt, ziert das dunkle Gebinde ein reinweisses Etikett. Minimalistisch gestaltet, nur das drauf was man unbedingt auf den ersten Blick wissen muss. 2013 in magenta ganz oben, PICHLER-KRUTZLER dick und fett in der Mitte gross und dominant. Darunter Riesling Pfaffenberg und Krems/Stein-Österreich. Damit es nicht doch zu banal ausfällt, ist das Etikett von einem zarten grauen Rahmen eingefasst der aussieht als hätte man ihn perforiert. Elegant und einfach ist das Etikett und wirkt sehr edel. Das ebenso strahlend weisse Rückenetikett enthält so gut wie nichts was nicht schon vorne stehen würde und ist bestenfalls als Pflichtübung zu verstehen weil Inhalt und Volumen% angeführt sind. Eingefasst ist die Flasche von einem bronzefarbigen Stelvin-Drehverschluss. Das war’s dann auch schon und deshalb kommt der Riesling Pfaffenberg jetzt auch ohne Umweg in den Becher.

Im Glas: Zart grün schimmerndes Gelb leuchtet aus dem Glas heraus.

14. Juni 2015 | 0 Kommentare ...alles

Rosé vom Zweigelt & Pinot Noir 2013

Zisch – frisch – Keli Rosé.

Ein Leichtgewicht von dem man sich locker ein zweites und auch drittes Glas genehmigen kann, ohne gleich in den Siesta-Modus zu verfallen.

Winzer/Weingut: Fred Loimer, Langenlois/Niederösterreich, Österreich.

Lage/Herkunft: Von Urgesteinsböden mit Gneis, Braunerde und Löss aus dem Kamptal in Niederösterreich.

Loimer Rosé 2013 Flasche/Etikett: Gelb waren sie bis jetzt, manche auch grün und rot und orange, viele auch einfach weiss. Die Etiketten auf Fred Loimers Flaschen. Dieses hier ist perfekt dem Inhalt angepasst und leuchtet einem in rosarotestem rosarot entgegen. In der Mitte das bereits bestens bekannte polynesische Fruchtbarkeitssymbol (sagen Sie niemals Frosch zu dem Ding) in knallrot und drunter LOIMER in weiss. Am unteren Rand in weiss der Jahrgang 2013 und in rot Rosé vom Zweigelt & Pinot Noir. In weiss darunter Niederösterreich und fertig ist das bunte Teil auf der Burgunderflasche. Am Rückenetikett das ebenfalls in rosa gehalten ist noch alles Notwendige in weiss aufgedruckt und der Hinweis Wein aus der Umstellung auf biologische Landwirtschaft. Sommerlich entspannte 12% wecken die Vorfreude auf den rosaroten Luftbefeuchter. Ohne weiteres warten wird die Flasche deshalb von ihrem Glasverschluss befreit und ein Teil des Inhalt ins Glas verfrachtet.

Im Glas: Erdberrosa in welches man am liebsten auf der Stelle reinbeissen möchte leuchtet aus dem Glas heraus.

17. Mai 2015 | 0 Kommentare ...alles

Kollwentz ‘Eichkogel’ 2011 Burgenland

Neckisch, unbeschwert & eindrucksvoll.

Vermittelt Leichtigkeit obwohl er Kraft hat. Wirkt schlank obwohl er Muskeln spielen lässt. Hat Frische, die man neckisch und unbeschwert empfindet.

Winzer/Weingut: Andi Kollwentz, Grösshöflein, Burgenland, Österreich.

Lage/Herkunft: Von lehmigen Böden am Eichkogel (180 bis 200 m Seehöhe) im Zentrum der Großhöfleiner Weinberge.

Kollwentz Eichkogel 2011 Flasche/Etikett: Auf der braunen Bordeauxflasche klebt ein ziemlich hohes, in zartem beige gehaltenes Etikett. Im oberen Teil zeigt es eine Häuserfront die in Form von einfachen Strichen dargestellt ist. Offensichtlich soll diese Zeichnung die Fassade des Weinguts darstellen. Unterhalb das Logo, das einen sich an Rebstöcken festhaltenden Drachen über den Initialen AK zeigt. Der Drache ist auch Bestandteil des ursprünglichen Wappens der Winzerdynastie, dessen Geschichte bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Kollwentz und der Jahrgang 2011 in schwarz und einfacher Typo sowie Eichkogel in gold dazwischen komplettieren das einfache, aber durchaus einprägsame Etikett. Am ebenso hohen Rückenetikett erfährt man alles über den Eichkogel, das Klima und die Böden, den Ausbau und auch über die Zusammensetzung der Cuvée. Bevor der Eichkogel 2011 aber angetrunken wird kommt er für eine Stunde in die Karaffe. Andi Kollwentz selbst empfiehlt ‘jüngere’ Jahrgänge zu karaffieren und deshalb halte ich mich auch daran.

Im Glas: In tiefdunklem Rubinrot dümpelt der Eichkogel im Glas vor sich hin.

15. April 2015 | 0 Kommentare ...alles

Riesling Zöbing 2013

Nix zum Denken, nur zum Trinken.

Kernig, knackig, frisch und bissig. Ein Riesling dem einfach nur ein Wiener Schnitzel zur absoluten Perfektion fehlt.

Winzer/Weingut: Weingut Hirsch, Kammern/Langenlois, Österreich.

Lage/Herkunft: Von durchschnittlich 15 Jahre jungen Reben von diversen Terrassenweingärten rund um Zöbing.

Hirsch Riesling Zoebing 2013 Flasche/Etikett: Dunkelbraun ist die Schlegelflasche und wie auf allen Lagenweinen von Johannes Hirsch klebt auch auf dieser ein ziemlich düster wirkendes Etikett. Die eine Hälfte in schwarz, die andere in einem dunklen Messington. Im schwarzen Teil in gold Zöbing Riesling Kamptal, sowie der Jahrgang und das Logo der Traditionsweingüter Österreichs. Im messingfarbigen Teil ganz unten HIRSCH mit einem auf den Kopf gestellten H, auf welchem ein – erraten – Hirsch darauf steht. Auf der Seite dann noch Kamptal DAC und leichte 12% vol. Am kleinen weissen Rückenetikett das Namenslogo mit dem Hirsch ganz oben und darunter ein paar Informationen über die Lage sowie die Charakteristik der Rieslinge die von diesen Böden stammen. Zusätzlich noch das Logo der Winzervereinigung respekt, dessen Mitglied Johannes Hirsch auch ist und das europäische Bio-Siegel. Ohne weiteres warten wird die Flasche von ihrem Drehverschluss befreit und der Wein zur Verkostung ausgeschenkt.

Im Glas: In frischem gelbgrün funkelt der Riesling Zöbing aus dem Glas heraus.

18. März 2015 | 0 Kommentare ...alles