Aktuelles

Frappato IGT Sicilia 2009

Aus der Amphore in die Flasche.

Wer sich etwas über den Tellerrand hinausbeugt, der wird mit einer unbekümmerten Frische belohnt, die bezaubernder nicht sein könnte.

Winzer/Weingut: Giusto Occhipintis & Giambattista Cilias, ‘Azienda Agricola COS’, Vittoria, Sizilien.

Lage/Herkunft: Aus der Umgebung von Bastonaca in Vittoria in Südost-Sizilien. Lage 250 Meter über dem Meer.

Flasche/Etikett: Der Auftritt des Frappato ist ebenso erfrischend wie anders. Nicht in der Burgunderflasche, nicht in einer Sachsenkeule. Irgendwas dazwischen.

Niedriger und bulliger steht das Gebinde vor mir und sagt: “Ich bin klein, ich bin plump, aber ich bin da.” In erdig-feurigem Rot mit weisser, klassischer Typo das Etikett aufgebracht, was die Flasche noch ‘geduckter’ erscheinen lässt. Eine erfreuliche Abwechslung unter den gebräuchlichen Standardflaschen. In der Hand liegt sie wie eine alte Flasche Portwein oder Cognac. Das Gegenteil davon ist in ihr.

Im Glas: Im Glas zeigt sich der Frappato sofort von seiner besten Seite. Er funkelt sehr hell und blitzt mit einem satten Rot das strahlender und klarer nicht sein kann. Nicht dicht, im Gegenteil, sehr transparent, tiefen Einblick gewährend und von der bezaubernden Reinheit eines lupenreinen Rubins.

In der Nase: Aus dem Glas duftet es nach einem Korb voll reifer Himbeeren und ist so fruchtig-delikat, dass man sich richtig freut davon zu trinken. Es ist ein Bukett, das harmonisch rund und animierend ist, das Lust auf das Kennenlernen macht und an dem man sich nicht satt riechen kann. So frisch wie die Farbe des Frappatos ist, so frisch ist auch seine Nase.

27. November 2011 | 0 Kommentare ...alles

Morellino di Scansano ‘Bellamarsilia’ 2009

Ein Sangiovese mit dem gewissen Etwas.

Eine Cuvée aus 85 % Sangiovese, 10 % Ciliegiolo und Alicante ist angetreten, um sich gegen ihre ‘Konkurrenten’ aus der Toskana zu behaupten

Winzer/Weingut: Gianpaolo Paglia, ‘Poggio Argentiera’, Grosseto, Italien.

Lage/Herkunft: Aus Grosetto, nur wenige Kilometer vom Meer entfernt, zwischen Pisa und Rom, in der italienischen Maremma.

Flasche/Etikett: Schon die optische Erscheinung in der die Maremma-Cuvée abgefüllt ist sorgt für Aufsehen. Richtig protzig steht die schwarze Flasche da, mit einem ebensolchen schwarzen Etikett, das von knallgelben Rändern eingefasst ist. Es schreit nach Aufmerksamkeit und die bekommt es auch. Ein gelber Kreisel als Logo über der Trademark PoggioargentierA symbolisiert Bewegung und Dynamik.

Im Glas: Im Glas lässt der Bellamarsilia keinen Zweifel aufkommen warum Rot zu den schönsten Farben gehört. Dieses hier ist fast schon kitschig schön und funkelt wie ein Bengalisches Feuer. Die Farbe ist klar, man sieht bis auf den Grund des Glases und versinkt förmlich in einem Bottich von Kirschrot, wofür zu einem gewissen Teil sicher die Rebsorte Alicante verantwortlich ist.

In der Nase: Das Bukett ist sehr angenehm. Es schreit nicht, sondern verströmt zivilisert seine Aromen. Dazu gehören eindeutig saftig-reife Kirschnoten, viel Sonne und eine gewisse Frische. Die Nähe zum Meer macht sich bemerkbar und man vernimmt einen leicht kräutrigen Hauch in der Nase. Im Gegensatz zu seinen Kontrahenten aus der Toskana riecht der Morellino (Sangiovese) ‘leiser’, komplexer und frischer. Am Ende des Geruchsparcours erscheinen dann noch Erdbeeren und runden das Bukett fein ab.

25. November 2011 | 0 Kommentare ...alles

K&U Hausmesse 2011 – Nachbericht

Die Schlacht ist geschlagen, mein Universum des allgemeinen Weinverständnisses wurde über den Haufen geworfen und vollständig neu programmiert. Das ist mein persönliches Resümee nach der am Wochenende im Nürnberger Ofenwerk abgehaltenen K&U Hausmesse. Eine Messe die vielmehr Event, ein Treffen unter Freunden und ein ‘Get together’ von Winzern aus der ganzen Welt und Weingeniessern ist. Von Menschen, die Weine abseits des Mainstreams kennenlernen wollen, bereits kennen und diese auch entsprechend zu schätzen wissen.

Volle Stände und Weine die nicht zu übersehen sind

Bereits das optische Konzept ist erfrischend anders als man es von den Auftritten zahlreicher anderer Ausrichter gewohnt ist. Hängen bei diversen Veranstaltungen dieser Art oft tausendfach die Fahnen mit den Logos des Veranstalters, so präsentiert sich K&U nicht sich selbst, sondern seine Winzer und ihre Produkte. In Form von überdimensionalen Flaschenbildern die über deren Ständen hängen und jedem Besucher ‘seine’ Flasche sofort wiedererkennen lassen und ihm generell eine spielerische Orientierung durch die Weine ermöglichen.

Weine die richtige Persönlichkeiten sind

Auf dieser Messe werden keine Weine präsentiert, die dem Weinfreund jenem von der Industrie und des Marketings eingehämmerten ‘Verständnis und Geschmacksbild’ entsprechen. Hier werden Weine vorgestellt die so anders, so eigenständig und so unverwechselbar sind, dass sogar dem absoluten Laien eines möglich ist; nämlich jene Weine die er bereits getrunken hat zu einem späteren Zeitpunkt auch wieder zu erkennen. Diese Weine sind Persönlichkeiten, werden nicht millionenfach produziert und sind auch nicht immer und überall zu jeder Zeit erhältlich.

Martin Kössler unermüdlich bei der Arbeit

Sehr viele Winzer haben sich den ‘Langsamen Weinen’ verschrieben und gehen konsequent und mutig ihre eigenen Wege in der Weinproduktion. Ohne Rücksicht darauf wonach der ‘Markt schreit’ bzw. von diesem ‘gefordert’ wird.

Jim Clendenen, Stargast und Starwinzer aus Kalifornien, sagte mir im Gespräch etwas, das es eigentlich treffender nicht darstellen könnte was diese Winzer so grossartig und vor allem anders macht. Er sagte mir: “You know, there is only one wine that find its way into the bottle. It´s the wine who fits MY savor.” So viel Konsequenz und Mut ist oft riskant, das Ergebnis aber einzigartig. Wer seine Pinot Noirs, im Besonderen seine ‘Isabelle’ oder seine Chardonnays wie zum Beispiel ‘Los Alamos’ einmal getrunken hat, der weiss was damit gemeint ist. Jim Clendenens Au Bon Climat gehört zum Besten was Kalifornien zu bieten hat.

Ein Rosé der einen ‘unanständig’ werden lässt

Dieser brutalen aber auch logischen und wünschenswerten Philosophie folgen auch die meisten anderen Winzer die auf der K&U Hausmesse vertreten waren. Einer davon, Richard Auther von der Domaine de la Courtade auf der Insel Porquerolles in der französischen Provençe produziert nur sechs Weine. Seine Rosés sind Weltklasse und deshalb auch auf den besten Weinkarten der Côte d´Azur zu finden. Seine eigenwilligen Weiss- und Rotweine gehören zu den absoluten Spitzenweinen Südfrankreichs.

Richard Auther von der Domaine de la Courtade. Der Mann dessen Roséweine einen 'unanständig' werden lassen.

Dass diese sechs Weine nicht zigtausendfach verfügbar sind ist selbstverständlich und dass die Domaine eine reine Bio-Domaine ist, sowieso. Im Gedächtnis blieb mir eine kleine Geschichte die mir Richard erzählte und die mich wieder schmunzeln lässt wenn ich daran denke.

Über seinen Rosé ‘Alycastre’ sagte er zu mir: “Weisst Du, es gibt Rosés die man im Sommer mit einer schönen Frau zu einem schönen Essen trinkt und die einen müde machen. Dann muss man sich hinlegen und ‘sieste’ (Mittagsschläfchen) halten. Der ‘Alycastre’ ist ein Rosé der dich diese ‘sieste’ ein wenig unanständiger, dafür aber umso erfreulicher gestalten lässt. Du verstehst was ich meine?” Ich habe ihn verstanden. Und seine Weine auch. An dieser Stelle auch noch einmal “recht herzlichen Dank für das nette Geschenk das mir an der Hotelrezeption ausgehändigt wurde. Ich werde jede einzelne Flasche mit allergrösster Freude geniessen.”

Österreichs wahre ‘Künstler’

Selbstverständlich war auch Österreich mit ausgezeichneten Winzern vertreten die Weine präsentierten, die gerade für ‘gelernte Österreicher’ wie mich voller Überraschungen im positivsten Sinne waren.

Roland Velich (rechts) & ein Vertreter des Weingut Schiefer (links). Zwei Zauberer, die 'Blaufränkisch nicht von dieser Welt' herstellen.

Zwei echte ‘Künstler’, die nicht nur als grosse Weinpersönlichkeiten im Burgenland und weit darüber hinaus gelten zeigten ihre Weine, die so anders und eigenständiger nicht sein könnten.

Uwe Schiefer aus Welgersdorf (leider war er nicht persönlich anwesend) und Roland Velich aus Großhöflein, beide aus dem Burgenland, werfen mit ihren Weinen das massenkonditionierte Weinverständnis vollständig über den Haufen und überzeugen mit ‘Charakterdartellern’, welche nichts mehr mit dem allgemeinen weichgespülten Weinverständnis zu tun haben.

Was in den Flaschen dieser beiden schlummert und auf den Gaumen losgelassen wird ist Wein ‘unplugged’ und kompromisslos eigenwillig. Wer sich auf die Weine dieser beiden Ausnahmewinzer einlässt, wer gewillt ist sich mit ihnen auseinanderzusetzen und wer bereit ist sein Geschmacksbild neu zu überdenken, der findet hier die Antworten auf jene Fragen, die ihm bis jetzt nicht eingefallen sind.

Weitere österreichische Highlights waren zwei Winzer der ‘jungen Generation’. Zum einen Hannes Schuster aus St. Margarethen im Burgenland, der gerade zum Winzer des Jahres gekürt wurde (und sich im Gespräch mit einem Schmunzeln darüber ‘beschwerte’, dass ihm das jetzt wohl ewig haften bliebe) und der erfreulich ‘lockere und relaxte’ Claus Preisinger aus Gols. Beide zaubern Weine in die Flaschen, die erfrischend anders sind als das was man gewohnt ist. Beide blicken weit über den Tellerrand hinaus und sind bereit eine Eigenständigkeit durchzusetzen, die viel Mut und Selbstvertrauen erfordert. Die Ergebnisse sprechen für sich selbst.

Italien, Südtirol und Sizilien von ihren schönsten Seiten

Bei meinen weiteren Besuchen und Verkostungen erklärte mir Michael Graf Goëss-Enzenberg vom Weingut Manincor die Idee hinter der biodynamischen Bewirtschaftung, sein Verständnis vom Konzept der Nachhaltigkeit und der gelebten Biodiversität. Selbstverständlich beim Verkosten einiger seiner besten Weine die er mitgebracht hatte.

Andrea Seidler von ViP Weine, stellte mir als Vertreterin von Azienda Agricola COS die köstlichen und eigenwilligen Weinpersönlichkeiten aus Sizilien vor. Amphorenweine die so erfrischend inspirierend waren, dass ich 2012 eine Sortimentsverkostung der aussergewöhnlichen COS-Weine durchführen werde. Ebenso werde ich 2012 eine Verkostung der Weine vom Weingut Olivini aus Desenzano del Garda durchführen. Die Weine der Familie Olivini haben mich bei der Verkostung schwer beeindruckt.

Francesca Coppi von BINDELLA - Weine von ihrer schönsten Seite

Ein weiteres italienisches Highlight waren die Weine von BINDELLA aus Montepulciano. Francesca Coppi stellte mir die Weine aus dem Sortiment vor und zeigte mir wie wunderbar anders Sangiovese schmecken kann. Aus der Flasche kommt nicht das was man gewohnt ist, sondern Sangiovese der echten Charakter und richtig Kraft hat.

Natürlich habe ich auch zahlreiche andere Winzer besucht und deren Weine verkostet. Es würde aber jeden Rahmen sprengen über alle einzeln zu berichten. Es soll deren Weine aber keinesfalls weniger wertschätzen als jene die hier angeführt sind.

Zusammenfassend kann man sagen, dass jenen, die sich auf diese wunderbaren Weine eingelassen haben, ihre Vorurteile an der Garderobe abgegeben und sich geöffnet haben, in Zukunft Wein mit anderen Sinnen wahrnehmen werden. Sie werden verstehen was echter Wein ist und vor allem, wie echter Wein schmeckt. Somit freue ich mich schon auf 2012, um wieder was dazu zu lernen und alle beim ‘Get together’ wieder zu treffen.

20. November 2011 | 0 Kommentare ...alles

PININO ‘Brunello di Montalcino’

Mondän und geheimnisvoll.

Brunellos müssen nicht immer nach der gleichen Suppe schmecken. Dieser hier hat etwas Magisches an sich und verzaubert mit einer kühlen Frische.

Winzer/Weingut: Gamon u. Hernández, PININO, Montalcino, Italien.

Lage/Herkunft: Im Norden der Stadt Montalcino in der Toskana, eingebettet in der Hügellandschaft von Montosoli.

Flasche/Etikett: Das Etikett, das einer Banderole gleicht, blitzt silbrig durch die Gegend und das noble Wappen steht erhaben auf der Oberkante in funkelndem Orange.

Im Glas: Im Glas zeigt sich der Brunello in einem schönen, tiefen und satten rot mit braunen und orangen Reflexen. Eine sehr cremige Farbe mit Tiefgang und dunkel wie Stierblut.

In der Nase: Das Bukett verstrahlt einen betörenden Duft von dunklen, reifen Beeren mit einem Touch von sanften Holzaromen. Ein typisches Bukett wie es feinste Brunellos auszeichnet und wofür man seine Nase immer wieder gern ins Glas steckt. Dunkel und saftig riecht es, fleischig und reif. Ein insgesamt stimmiger Duft, rund, opulent und mundwässernd. Man kann fast riechen was man in Kürze schmecken wird. Etwas rauchiges gesellt sich zu den reifen Früchten und eine sehr feine Mineralik unterstützt die charaktervolle Nase.

16. November 2011 | 0 Kommentare ...alles

‘Les 4 Réserve’ 2009 Côtes de Gascogne

Geheimnisvoller Gascogner.

Eine aussergewöhnliche Weissweincuvée. Sanft, leise und geheimnisvoll. Mit Attributen, die einen ins alte, mondäne Biarritz verführen.

Winzer/Weingut: Domaine du Tariquet, P. Grassa Fille & Fils aus Eauze im Départment Gers, Frankreich.

Lage/Herkunft: Aus Eauze im Départment Gers, in der Gascogne im Südwesten Frankreichs. Zwischen den Pyrenäen und dem Golf von Biskaya im Atlantischen Ozean gelegen.

Flasche/Etikett: Das Etikett auf der bräunlich-grünen Bordeauxflasche zeigt wie schon beim ‘Classic’ das Chateau Tariquet im Stil eines alten Stichs. Es sieht herrlich ‘altmodisch’ und erhaben aus. Auch auf diesem Rückenetikett der Hinweis Für Veganer geeignet.

Im Glas: Ein schönes helles strohgelb füllt das Glas. Sehr klar in der Farbe und mit einer leichten Perlage am Grund. Dicke, fette Kirchenfenster benetzen das Glas und rinnen nur langsam ab. Es deutet sich ein frischer, aber auch sehr gehaltvoller Wein an.

In der Nase: Die Nase wird mit Zitrusdüften und einer erfrischenden, anregenden Note verwöhnt. Eine feine und elegante Mineralik macht sich bemerkbar und eine ebenso dezente Würze. Das Bukett ist voll und üppig und deutet auf ein animierndes Trinkerlebnis hin. Es ist nicht laut, vielmehr versucht es mit Zurückhaltung zu punkten, was äusserst angenehm ist.

15. November 2011 | 0 Kommentare ...alles

Tariquet ‘Classic’ 2010 Côtes de Gascogne

Zwischen den Meeren geboren.

Ein Wein der zwischen den Meeren geboren ist und seinen ‘Ursprung’ in der französischen Gascogne hat. Ein ‘junger Wilder’, mit Raffinesse und Klasse.

Winzer/Weingut: Domaine du Tariquet, P. Grassa Fille & Fils aus Eauze im Départment Gers, Frankreich.

Lage/Herkunft: Aus Eauze im Départment Gers, in der Gascogne im Südwesten Frankreichs. Zwischen den Pyrenäen und dem Golf von Biskaya im Atlantischen Ozean gelegen.

Flasche/Etikett: Auf der Bordeauxflasche ein Etikett, das französischer nicht sein könnte. Mit ansprechender Typographie gestaltet zeigt es in der Mitte das Chateau Tariquet im Stil eines alten Stichs, stimmungsvoll und einladend. Der Name in ‘Handschrift’-ähnlicher Typo prominent platziert und auf dem Rückenetikett der Hinweis Für Veganer geeignet.

Im Glas: Ein sehr helles Gelb strahlt aus dem Glas und lässt einen bereits eine animierende Frische erahnen.

In der Nase: Es duftet nach Zitrusfrüchten, Litschis und anderen exotischen Früchten. Sehr charmant und fein gleiten die Aromen die Nase hoch und setzen sich dort fest. Eine angenehme Fruchtigkeit zeigt sich selbstbewusst und präsentiert sich knackig-frisch und exotisch-fruchtig. Auf den ersten ‘Riecher’ ähnlich einem jungen Sauvignon Blanc, doch es ist keiner. Auf jeden Fall sehr intensiv und fruchtig. Und vor allem frisch.

12. November 2011 | 0 Kommentare ...alles

Zweigelt 2010 von Weinhäusel

Rassiges Temperament und wilde Jugend.

Ein Zweigelt der noch jung ist und sich entsprechend wild und rassig zeigt. Hat alles was er braucht und muss nur noch ‘erwachsen’ werden.

Winzer/Weingut: Weingut Christian Weinhäusel, Neckenmarkt/Burgenland, Österreich.

Lage/Herkunft: Dieser Zweigelt kommt aus Neckenmarkt im sogenannten ‘Blaufränkischland’ im Mittelburgenland.

Flasche/Etikett: Auch bei diesem Wein das Etikett nicht auf Papier, sondern auf Folie gedruckt. In Hochglanz und verchromt. Farblich dem Corporate Design folgend in dunklem Weinrot gehalten und mit einer Chrom-Bordüre abgeschlossen.

Im Glas: Ein schönes Rubinrot zeigt sich im Glas. Nicht so dicht wie beim 2009er Zweigelt aber doch auch fest und kraftvoll. Granatrote Ränder blitzen auf und ergeben ein schönes Farbenspiel.

In der Nase: In der Nase tummeln sich frische Kirschen und Weichseln um die Wette. Viel Frucht, kombiniert mit einer feinen Würze strömt aus dem Glas. Nicht so intensiv wie der 2009er duftet es kühler und filigraner. Sehr feines Bukett ohne aufdringlich zu sein.

11. November 2011 | 2 Kommentare ...alles